Stingrays erleiden Dämpfer gegen Tabellenführer
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Nach über einem Monat Sommerpause waren die Stingrays am vergangenen Samstag wieder im Einsatz. Zum Auftakt empfingen die Wuppertaler den Tabellenführer aus Neunkirchen. Zunächst war allerdings fraglich, ob die Spiele überhaupt stattfinden konnten, denn in typischer Wuppertaler Manier sorgte starker Regen für schwierige Bedingungen.
Als es schließlich losging, fand Sebastian Funke als Starting Pitcher gut in die Partie und schickte die ersten drei Neunkirchener Batter direkt wieder auf die Bank. In der unteren Hälfte des ersten Innings setzte jedoch erneut starker Regen ein, sodass die Partie für 50 Minuten unterbrochen werden musste. Während dieser Zeit versuchten die Wuppertaler mit vereinten Kräften, den Platz wieder einigermaßen bespielbar zu machen – eine zusätzliche Belastung, die viel Kraft kostete.
Trotz der langen Unterbrechung fanden die Stingrays anschließend besser zurück ins Spiel. Im zweiten Inning brachte Sebastian Funke die Gastgeber mit einem Solo-Homerun mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Neunkirchener ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Im direkten Gegenzug erzielten die Gäste den Ausgleich.
Anschließend entwickelte sich ein weiterhin von den Pitchern dominiertes Spiel. Sebastian Funke zeigte über vier Innings eine starke Leistung, bevor Lasse Ortmann den Mound übernahm und nahtlos an diese Leistung anknüpfte. Im sechsten Inning gelang es den Gästen allerdings, das Unentschieden zu brechen und mit 2:1 in Führung zu gehen.
Offensiv konnten die Wuppertaler zwar immer wieder Akzente setzen, blieben insgesamt jedoch zu harmlos, um die Partie noch zu drehen. Auch der letzte Versuch, im siebten Inning mit Läufern auf dem ersten und zweiten Base den Ausgleich zu erzielen, blieb erfolglos. Damit ging das erste Spiel knapp mit 1:2 an die Gäste aus Neunkirchen.
Nach der Pause zeigte sich auch das Wetter von seiner besseren Seite, sodass das zweite Spiel ohne weitere Regenunterbrechung ausgetragen werden konnte. Den Wuppertalern war der lange Tag allerdings bereits anzumerken. Die Nightmares nutzten dies konsequent aus und erspielten sich in den ersten beiden Innings eine 6:0-Führung. Besonders die Defensive der Stingrays wirkte müde und leistete sich in dieser Phase gleich vier Errors.
Es dauerte daher etwas, bis auch die Wuppertaler auf das Scoreboard kamen. Mit den Runs zum 6:1 und später zum 7:2 konnten die Stingrays zwar noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, eine Wende zeichnete sich jedoch nicht mehr ab. Im letzten Inning legten die Gäste noch einmal deutlich nach und erhöhten auf 12:2. Dies war gleichzeitig der Endstand.
Durch die beiden Niederlagen stehen die Stingrays nun bei zwölf Siegen und zehn Niederlagen. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht: Am kommenden Wochenende steht in Paderborn der letzte Spieltag der regulären Saison an. Dort treffen die Wuppertaler auf die zweite Mannschaft der Untouchables.





















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