Zweite Mannschaft der Stingrays unterliegt Tabellenführer zweimal deutlich

Am 06.09. empfing die zweite Mannschaft der Wuppertal Stingrays zum Doppelspieltag die Tabellenführer der Ratingen Goose-Necks. Auch wenn die tabellarischen Vorzeichen klar für die Gäste sprachen, wollten die Wuppertaler als Außenseiter an ihre gute Form vor der Sommerpause anknüpfen und den Favoriten vor heimischer Kulisse ärgern.

Spiel 1: Defensive Fehler entscheiden die Partie

Für das erste Spiel hatte sich das Wuppertaler Trainerteam eine besondere Pitching-Strategie überlegt. Sebastian Funke sollte als Opener die ersten beiden Innings übernehmen und anschließend an Felix Schumacher übergeben. Der Plan ging zunächst gut auf: Funke ließ in seinen zwei Innings lediglich einen Run der Gäste zu.

Auch offensiv erwischten die Stingrays einen guten Start. Leopold Jäger eröffnete die Partie mit einem Single und konnte ebenso wie Finn Hentrich im weiteren Verlauf des Innings punkten. Nach zwei Innings lagen die Wuppertaler dadurch mit 2:1 in Führung.

Im dritten Inning übernahm Felix Schumacher den Mound und zeigte ebenfalls eine gute Leistung. Allerdings wurde er zunehmend von seiner Defensive im Stich gelassen. Zwei Errors ermöglichten den Ratingern den Ausgleich, bevor die Gäste im vierten Inning durch weitere drei Fehler der Wuppertaler Defensive die Führung übernahmen.

Im fünften Inning bauten die Goose-Necks ihren Vorsprung auf 6:2 aus. Die junge Wuppertaler Mannschaft wirkte durch die vielen Fehler zunehmend verunsichert, was sich anschließend auch auf die Offensive auswirkte. Zwar konnten die Stingrays immer wieder gute At-Bats zeigen, doch zu selten sprang daraus etwas Zählbares heraus.

Eine individuelle Aktion von Conrad Schlabach sorgte schließlich noch einmal für Hoffnung. Nach einem Double konnte er selbst punkten und auf 3:6 verkürzen. Doch die defensiven Schwierigkeiten setzten sich fort. Auch ein zwischenzeitlicher Pitcherwechsel auf Jone Dieckmann konnte die Partie nicht mehr drehen. Im sechsten Inning zogen die Ratinger endgültig davon und entschieden das Spiel aufgrund der Mercy-Rule mit 17:3 für sich.

Spiel 2: Lange eng, am Ende erneut deutlich

Für das zweite Spiel forderte das Trainerteam von seiner Mannschaft eine Reaktion. Diese zeigte sich zunächst auch auf dem Feld. Wieder gingen die Wuppertaler früh in Führung: Conrad Schlabach erreichte das Base und  Finn Hentrich brachte den ersten Run nach Hause.

Als Starting Pitcher übernahm Tobias Byrtus und zeigte über die ersten drei Innings eine sehr souveräne Leistung. Doch erneut machte sich die Defensive selbst das Leben schwer. Drei Errors nutzten die Gäste konsequent aus und erzielten dadurch drei Runs.

Die Stingrays antworteten im dritten Inning selbst mit einem Run, sodass es nach drei Innings aus Wuppertaler Sicht nur 2:3 stand. Im vierten Inning blieb es auf beiden Seiten punktlos und damit ging die Partie eng in die entscheidende Phase.

Im fünften Inning konnten die Ratinger ihren Vorsprung schließlich auf 6:2 ausbauen. Für Tobias Byrtus endete damit aufgrund des Batter-Maximums sein Einsatz auf dem Mound. Matti Mangold übernahm und beendete das Inning mit einem Strikeout.

Doch die Stingrays gaben sich noch nicht geschlagen. Im sechsten Inning zeigten sie erneut Moral. Leopold Jäger und Felix Schumacher erreichten jeweils per Single die Base und konnten anschließend punkten. Damit verkürzten die Wuppertaler noch einmal auf 4:6 und brachten sich zurück ins Spiel.

Die Hoffnung währte allerdings nur kurz. Im Anschluss gelang den Ratingern erneut ein großes Inning. Matti Mangold hatte zunehmend Probleme, die Strikezone zu finden, und die Gäste nutzten dies konsequent aus. Sie erzielten sieben weitere Runs und sorgten damit endgültig für die Entscheidung. Am Ende stand eine 4:13-Niederlage für die Stingrays.

Fazit

Unterm Strich stehen für die zweite Mannschaft der Wuppertal Stingrays zwei deutliche Niederlagen gegen den Tabellenführer. Dabei waren die Wuppertaler in beiden Spielen über lange Zeit deutlich näher am Gegner, als es die Endergebnisse vermuten lassen.

Entscheidend waren letztlich jedoch die zu vielen Fehler in der Defensive. Die Ratingen Goose-Necks nutzten die angebotenen Chancen konsequent und sorgten damit dafür, dass die deutlichen Ergebnisse am Ende auch in dieser Höhe gerechtfertigt waren.

Für die Stingrays heißt es nun, die positiven Ansätze aus den beiden Spielen mitzunehmen und die eigenen Fehler abzustellen. In zwei Wochen steht das letzte Heimspiel der Saison an: Dann empfangen die Wuppertaler die Verl Yaks.

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